2010

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vom 30.10. bis zum 02.11.2010 ist Kraftwerk, also dick im Kalender als 'besetzt' anstreichen! Wir sind wieder im Schloss Unteröwisheim zu Gast.

 

Was ist Kraftwerk?

Das Kraftwerk ist eine Jugendfreizeit des CVJM, die seit 1969 (ehemals Aschenhütte) jährlich stattfindet.
Bei uns geht's jedes Jahr vier Tage lang gut ab mit Musik, Mega-Action und vor allem mit dem genialen Input von unseren Referenten mit anschließendem Austausch zu deinen Glaubens- und Lebensfragen.

 

Kraftwerk 2010,-

Na das wär doch mal was: Nur einmal hin und alles drin! So (oder so ähnlich..) wirbt nicht nur eine große deutsche Supermarktkette. Manchmal gehen wir auch mit genau dieser Erwartung auf unsere Freizeiten. Wir erwarten eine super Gemeinschaft, tollen Worship, kreative Angebote und einen super Input für unseren Glauben.
Das alles soll uns über die Freizeit hinaus durch den Alltag tragen. Doch kaum ist die Freizeit vorbei, werden wir von der Realität wieder eingeholt und sind ernüchtert.
Auf diesem Kraftwerk möchten wir dich ganz konkret über die Freizeit hinaus zu einem Christsein führen, das auch den Alltag besteht. Ein Christsein, das vor allem Du aktiv gestalten darfst! Nimm dein Leben in die Hand. Wir helfen dir dabei.

 


Zum sechsten Mal waren wir mit dem „Kraftwerk“ vom 30. Oktober - 02. November 2010 mit 96 angemeldeten Teilnehmern und 18 Mitarbeitern im Schloss zu Gast. Das Schloss bietet jedes Jahr die idealen Voraussetzungen für unsere Freizeit. Da wir nur 60 Betten belegen können, haben wir viele Teilnehmer auch in Matratzenlagern untergebracht.
Als Referenten konnten wir dieses Jahr Gemeindediakon Peter Bauer vom Amt für missionarische Dienste der evangelischen Landeskirche in Baden gewinnen, der im Gewölbekeller die Bibelmeetings zum Thema „Einmal hin- alles drin?!" gestaltet hat. In den insgesamt drei Einheiten und dem Abschlussgottesdienst ging es darum, wie "Christ sein im Alltag" konkret werden kann und wie uns die Bibel für unseren Glauben heute Hilfestellung bieten kann. Am Ende wurde deutlich: Einmal hin, alles drin, kann für das Christsein nicht gelten. Neben mutmachenden Freizeiten und Jugendgottesdiensten braucht es auch "geistliche Übungen", bei denen das christliche Leben eingeübt werden kann. Aber nicht nur das Thema, sondern auch die dieses Jahr besonders bemerkenswerte starke und tragfähige Gemeinschaft unter den zahlreichen und heterogen gemischten Teilnehmern, aber auch den Mitarbeitern ging vielen unter die Haut, so dass vielen am letzten Tag der Abschied schwer fiel.
Für die Teilnehmer und Mitarbeiter begann der Tag schon vor dem Frühstück mit dem Start Up, dem Bibellesen in Kleingruppen. Neben kreativen Workshops, ganz unterschiedlichen Seminaren und natürlich den Meetings mit anschließenden Homegroups durfte vor allem auch ein neu konzipiertes Geländespiel nicht fehlen.
Dieses Jahr war der letzte Abend wieder in Form von Gebetsstationen gestaltet. Nach einem Einstieg im Gewölbekeller verteilten sich die Teilnehmer einzeln auf verschiedene interaktive Gebetsstationen, wie beispielsweise der Fürbitte für verfolgte Christen. An diesen Stationen wurde das Gehörte noch einmal mit allen Sinnen erlebbar und fühlbar gemacht.
Als Mitarbeiter haben wir das Gefühl, dass das Kraftwerk wieder viele Jugendliche in ihrem Glauben gestärkt und ermutigt hat, dass Gott Herzen geöffnet hat und Jugendliche angesprochen hat. Und dass diese Begegnung mit Gott auch in den nun kommenden Alltag kraftvoll hineinwirkt.